Von den Indianern zur olympischen Disziplin
Lange bevor die Europäer Nordamerika entdeckten, spielten
die Indianer Lacrosse. Baggataway - der kleine Bruder
des Krieges - diente vor allem zur Kriegsvorbereitung und
zu spirituellen Zwecken. Das kampfbetonte Spiel mit vielen
hundert Beteiligten ging über mehrere Tage, wobei die Tore
kilometerweit auseinander lagen. Im 16. Jahrhundert entdeckte
ein französischer Missionar den Ballsport. Die verwendeten
Schläger erinnerten ihn an Bischofsstäbe (frz.: la
crosse) hierdurch erhielt der Sport seinen Namen.
Lacrosse verbreitete sich im Laufe der Zeit auch jenseits der Grenzen der Vereinigten
Staaten. In Australien und England wurden die ersten Mannschaften gegründet,
in Kanada wurde Lacrosse schnell zum Nationalsport. 1904 und 1908 war Lacrosse
olympische Disziplin.
Lacrosse
Lacrosse gilt als die schnellste Mannschaftssportart auf
zwei Beinen. Die wichtigsten Eigenschaften eines Lacrosse
Spielers sind Schnelligkeit, Ausdauer, Ballgefühl und
Geschicklichkeit. Ausserdem sind Teamgeist und Taktikverständnis
wichtige Vorraussetzungen für eine erfolgreiche
Mannschaft.
Was ist Intercrosse
Intercrosse ist der Name für die Softversion von Lacrosse.
Dieses Spiel wird heute weltweit von über 2.5 Millionen
Menschen gespielt. Im Vordergrund steht der Fairplay
Gedanke und das Mannschaftszusammenspiel. Intercrosse
wird mit zwei Mannschaften von je 4 Feldspielern
und einem Torwart, in der Halle oder im Freien gespielt.
Das Ziel des Spieles ist es, mit dem Stock mittels Pässen
den Ball ins gegnerische Tor zu schiessen. Die Mannschaft,
welche nach Ablauf der Spielzeit mehr Tore erzielt
hat, ist Sieger.
Email-Kontakt: Beatrice Wiggenhauser 079 580 50 83 bea.w@gmx.ch